
Ein Schlaganfall kostet oft das Leben – Der
Risikotest nur wenige Minuten.
Das Schlaganfall-Infomobil kam am 16. August 2003 nach
Kelheim.
Kelheim. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und der Hauptgrund für Invalidität. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind nicht nur ältere Menschen betroffen, sondern auch sehr viele im erwerbsfähigen Alter – auch unter 40 Jahren! Jeder fünfte kann daran sterben! Mehr als 50 % behalten Folgeschäden. Der Schlaganfall ist kein Schicksalsschlag, dem man ausgeliefert ist. Im Gegenteil: Durch Aufklärung und Vorbeugung könnten in Deutschland mehr als die Hälfte aller Schlaganfälle verhindert werden.
Jeder kann innerhalb der nächsten Jahre einen Schlaganfall erleiden, aber nur die wenigsten Personen kennen ihr persönliches Risiko. Um eine effektive Vorbeugung zu betreiben, muss aber rechtzeitig, d.h. bereits lange vor dem Auftreten erster Warnzeichen und Symptome mit der Vorbeugung begonnen werden.
Um die Landkreis-Bevölkerung über die Risiken des Schlaganfalles aufzuklären, hatten sich Chefarzt Dr. Karl-Friedrich Seidl vom Kreiskrankenhaus Kelheim und die AOK- Die Gesundheitskasse, Direktion Kelheim, dazu entschlossen das Schlaganfall-Info-Mobil der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe am Samstag, den 16. August 2003, nach Kelheim zu holen. Das Infomobil stand daher von 8.30 bis 15.30 vor dem AOK-Gebäude in der Schäfflerstraße zur Aufklärung zur Verfügung. Die Aktion war ein voller Erfolg, von der ersten bis zur letzten Minute wurde die Informationsmöglichkeit genutzt.
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